Motorola-Verlust entspricht Erwartungen
Motorola hat im Schlussquartal 2001 einen Verlust verbucht, der im Rahmen der Analystenerwartungen lag.
Der operative Quartalsverlust betrage 90 Millionen USD [102 Mio. Euro] oder vier Cent je Aktie, teilte der weltweit zweitgrößte Handy-Hersteller am Dienstag nach US-Börsenschluss mit.
Analysten hatten einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge im Durchschnitt einen Verlust von fünf Cent je Aktie prognostiziert.
Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Gewinn von 362 Millionen Dollar [409 Mio. Euro] oder 16 Cent je Aktie erwirtschaftet. Die Umsätze fielen Konzernangaben zufolge im vierten Quartal um 25 Prozent auf 7,3 [Vorjahreszeitraum: 9,8] Milliarden USD.
Handy-Branche mit Ergebnisrückgang2002 positiv
Motorola rechnet den weiteren Angaben zufolge auch für die ersten beiden Quartale 2002 mit Verlusten. Die Rückkehr in die Gewinnzone werde für die zweite Jahreshälfte erwartet.
Im Gesamtjahr 2002 will der Konzern profitabel sein.
