"Hackerschule" ging vom Netz
Kaum ist der selbst ernannte "Superhacker" Kim Schmitz aus dem Verkehr gezogen, da treten andere in seine großen Fußstapfen.
Nach der Ankündigung im gestrigen OE3-"Wecker", dass die erste "Hackerschule" Österreichs auf Cyberwar.at eröffnet worden sei, dauerte es keine 24 Stunden, bis Cyberwar.at nicht mehr erreichbar war.
Traceroutes endeten in Bounces zwischen zwei Routern des Carriers Concert.net.
Der Eigentümer preist seine Dienste solchermaßen an: "In zehn stunden bringen wir ihnen bei, wie sie in 95 % aller Systeme eindringen."
Kim Schmitz verhaftetIm kybernetischen Nirwana
Nach einem Anruf der FutureZone gegen 16.00 Uhr beim DNS-Provider von Cyberwar.at war die Domain plötzlich wieder erreichbar.
Ob Unbekannte die Nameserver manipuliert und DNS-Anfragen nach Cyberwar ins kybernetische Nirwana umgeleitet haben oder ob es sich um ein "normales" Routing-Problem handelte, wie der Provider sagt, ist im Nachhinein schwer zu eruieren.
Die "Seminarleiter" von Cyberwar.at verdienen ihr Geld angeblich mit Aufträgen amerikanischer Nachrichtendienste. Der Link zu "Beweisen" für diese Behauptungen sowie zu "Hackertools" ist bis "23. Februar deaktiviert".
Cyberwar.at
