Lucent kann Verluste verringern
Der US-Telefonausrüster Lucent hat seine Verluste im ersten Quartal seines Geschäftsjahres dank Sondereinflüssen verringert.
Wie das Unternehmen heute mitteilte, betrug das Defizit 423 Millionen USD [478 Mio. Euro] oder 14 Cent je Aktie nach 464 Millionen USD oder 47 Cent je Aktie in der entsprechenden Vorjahreszeit.
Der Umsatz fiel um 18 Prozent auf 3,58 Milliarden USD [4,04 Mrd. Euro] nach 4,35 Milliarden USD im Jahr davor. Ohne den Verkauf seines Glasfaserbereichs und ohne Abschreibungen hätte der Verlust im Berichtsquartal 23 Cent je Aktie betragen, sagte Lucent. Lucent geht davon aus, dass der Umsatz im zweiten Quartal zwischen zehn und 15 Prozent steigen werde und es möglich sei, bis Ende des Geschäftsjahres die Gewinnschwelle zu erreichen.
Eine Präsidentin für LucentEntlassungen
Lucent will zudem bis Juni dieses Jahres weitere 7.000 Arbeitsplätze abbauen. Dann werde der Konzern insgesamt noch 55.000 Menschen beschäftigen, teilte Finanzvorstand Frank D'Amelio mit.
Während des Restrukturierungsprogramms war die Zahl der Beschäftigten schon von 106.000 auf derzeit 62.000 en gekürzt worden.
