Musiktauschbörse KaZaA wieder online
Die Gründer und Betreiber des niederländischen Musiktauschdienstes KaZaA haben ihr Produkt an das australische Unternehmen Sharman Networks verkauft.
Der Verkauf beinhaltet die Website, den Namen KaZaA, das Logo sowie die Lizenz für die Software FastTrack. Die genauen Vereinbarungen des Deals wurden nicht bekannt gegeben. Der Download der KaZaA-Software auf der Homepage ist seit kurzem wieder möglich.
Download freiwillig gestoppt
Die Betreiber von KaZaA hatten vor vier Tagen den Download der
Software freiwillig gestoppt.
Nächste Tauschbörse wird verklagtMaßnahme nicht erfolgreich
User, die das Service schon bisher genutzt haben, konnten aber weiterhin Musik downloaden. Der 35-jährige Firmenchef und Gründer von KaZaA und FastTrack, Niklas Zennström, hoffte mit diesem Schritt ein niederländisches Gericht gnädig zu stimmen.
Diese Maßnahme war offensichtlich nicht erfolgreich. Man habe sich zum Verkauf entschlossen, um mehr Zeit für die Entwicklung neuer, innovativer Software zu haben, wurde auf der KaZaA-Homepage mitgeteilt. Das neue Team werde alles dafür tun, um KaZaA "ohne Beschränkungen¿ am Leben zu erhalten.
