18.01.2002

Q4 2001

Bildquelle: waldt

Handy-Branche mit Ergebnisrückgang

Die drei weltgrößten Handy-Hersteller haben nach Einschätzung von Analysten im Schlussquartal 2001 kräftige Gewinneinbußen oder sogar Verluste erlitten.

Einzig Branchenprimus Nokia werde noch Gewinne verbuchen, wohingegen die Analysten für seine beiden Hauptkonkurrenten Motorola und Ericsson hohe Verluste erwarten.

Als Gründe nannten sie die weltweite Wirtschaftsschwäche, die die Nachfrage nach Mobilgeräten spürbar gedrückt habe. Alle drei Konzerne werden ihre Zahlen in der nächsten Woche vorlegen.

Motorola

Für Motorola erwarten Analysten im Schnitt, dass der nach Nokia weltweit zweitgrößte Handyproduzent im Schlussquartal 2001 zum vierten Mal in Folge rote Zahlen geschrieben hat.

Sie prognostizieren einen Verlust von 0,05 USD je Aktie und einen Gesamtjahresverlust von 0,32 USD je Anteilsschein. Im Schlussquartal 2000 hatte der US-Konzern noch einen operativen Gewinn von 335 Millionen USD oder 0,15 USD je Aktie erwirtschaftet.

Ericsson

Auch für Ericsson, weltweit drittgrößter Handyproduzent, erwarteten die Analysten eine Ausweitung des Verlusts.

Im Durchschnitt prognostizieren die Experten für das vierte Quartal einen Vorsteuerverlust von umgerechnet 421 Millionen USD nach einem Gewinn von 440 Millionen USD im Vorjahreszeitraum.

Den Verlust für das Gesamtjahr 2001 schätzen sie bei dem schwedischen Konzern auf 2,85 Milliarden USD.