IBM verbucht Umsatzrückgang
IBM hat im vierten Quartal 2001 ein um 13 Prozent niedrigeres Ergebnis als in der entsprechenden Vorjahresperiode verbucht.
"Die Bedingungen bleiben zu Anfang dieses Jahres schwierig, aber wir glauben, dass unser Geschäft im Laufe dieses Jahres stärker werden wird", sagte IBM-Chef Louis Gerstner.
Der Nettogewinn in dem am 31. Dezember abgeschlossenen Quartal fiel auf 2,33 Milliarden USD [2,6 Mrd. Euro] oder 1,33 USD je Aktie gegenüber 2,67 Milliarden USD oder 1,48 USD je Aktie im Jahr zuvor.
Analysten hatten mit 1,32 USD Gewinn je Aktie gerechnet.
IBM auf dem Servermarkt vorne
Die Marktforscher von IDC haben im Dezember Zahlen zum weltweiten
Servermarkt im dritten Quartal 2001 vorgelegt. Das Gesamtvolumen
ging demnach von 15,2 Milliarden USD im Vergleichszeitraum des
Vorjahres um 30 Prozent auf 10,7 Milliarden USD zurück. IBM konnte
dagegen sogar Anteile gewinnen.
IBM gewinnt MarktanteileVerträge im Wert von 15 Mrd. USD
Der Umsatz fiel in der Berichtsperiode um elf Prozent auf 22,8 Milliarden USD nach 25,6 Milliarden USD im Jahr zuvor. Die durchschnittliche Analystenerwartung lag bei 23,8 Milliarden USD.
In den letzten Monaten habe IBM Service-Verträge im Wert von 15 Milliarden USD abgeschlossen, die jedoch erst im laufenden Quartal zum Tragen kommen werden.
Im Dienstleistungsgeschäft ging der Umsatz auf 9,06 [9,19] Milliarden USD zurück, der Hardware-Umsatz fiel auf 8,71 [11,5] Milliarden USD, und Software-Auslieferungen brachten 3,78 [3,57] Milliarden USD Umsatz.
