Deutsche Online-Shopper kaufen weniger
In Deutschland gibt es einer Studie zufolge im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zwar viele Internet-Shopper, die allerdings bei ihren Web-Einkäufen vergleichsweise wenig Geld ausgeben.
Von Mai bis Oktober 2001 hätten in Deutschland rund 20 Millionen Menschen im Internet eingekauft, über vier Millionen mehr als noch von Oktober 2000 bis März 2001, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg mit.
Im selben Zeitraum sei allerdings der E-Commerce-Umsatz in Deutschland um mehr als 33 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro [nach 1,2 Milliarden] gesunken. Die GfK erklärte den Rückgang in den Monaten ohne Weihnachtsgeschäft unter anderem mit jahreszeitlichen Schwankungen.
Weihnachtlicher Erfolg für E-CommerceIm Vergleich zu Großbritannien, Frankreich und Spanien hat Deutschland den Angaben zufolge absolut die meisten Internet-Einkäufer.
In Großbritannien, das mit 19,7 Millionen Web-Shoppern dicht hinter Deutschland liegt, sei das E-Commerce-Volumen allerdings um fast 29 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro gestiegen.
Gründe könnten in unterschiedlichen Bedingungen bei Vertragsabschlüssen und der Logistik liegen, hieß es bei der GfK. Die sehr positive Entwicklung in Großbritannien weise eindeutig auf Potenziale hin, die in den anderen Ländern noch nicht im gleichen Maß ausgeschöpft werden.
