17.01.2002

FLAUTE

Unisys Österreich mit weniger Umsatz

Die Österreich-Tochter des US-Computerkonzerns Unisys musste im Geschäftsjahr 2001 eine Umsatzeinbuße auf 56,76 Millionen Euro hinnehmen, nachdem im Jahr zuvor noch 61,63 Millionen erzielt worden waren.

Gegenüber 1999 war der Umsatz 2001 jedoch um 19 Prozent gestiegen. Für 2002 ist Geschäftsführer Kurt Plattner optimistisch, da der Auftragseingang im vierten Quartal 2001 signifikant über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gelegen sei.

Geringere IT-Budgets

Die Marktentwicklung 2001 sei in Österreich durch geringere IT-Budgets großer Unternehmen charakterisiert gewesen. Die Entscheidungen über umfangreiche Projekte seien vielerorts verschoben oder nur Teilprojekte realisiert worden. Darin sieht Plattner den vordringlichsten Grund für die negative Umsatzentwicklung.

Unisys Österreich erhielt mit der Gründung der Region Central & Eastern Europe im Herbst 2001 vom Konzern die Verantwortung für Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei, die ebenfalls unter die Leitung von Plattner gestellt wurden.

Der US-amerikanische Unisys-Konzern erlitt im Geschäftsjahr 2001 einen Nettoverlust von 67,1 Millionen USD [76,1 Mio. Euro]. Ohne Sonderbelastungen von 276,3 Mio. USD - für den Abbau von 3.750 Mitarbeitern - wurde im normalen Geschäft ein Gewinn von 153,9 Millionen USD erzielt. Der Konzernumsatz belief sich auf 6,02 Mrd. USD.