15.01.2002

MARKENRECHT

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Lindows reagiert auf Microsoft-Klage

Das Start-up Lindows versucht eine Klage von Microsoft wegen Nichtzuständigkeit des Gerichts abzuschmettern.

Der Software-Konzern hatte Lindows wegen Verwechslungsgefahr mit Windows verklagt.

Verwechslungsgefahr mit "Windows"

Microsoft hat den ehrgeizigen Plänen allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht und bei einem Gericht in Washington Klage erhoben.

Der Begriff "Lindows" berge die Verwechslungsgefahr mit dem eingetragenen Markenzeichen Windows, lautete die Begründung.

Antrag auf Abweisung der Klage

Lindows hat nun reagiert und beim Gericht in Washington eine Abweisung der Klage beantragt.

Lindows habe im Staat Washington, wo Microsoft die Klage einreichte, niemals Geschäfte gemacht, folglich könne man dort auch nicht vor Gericht zitiert werden.

Lindows-CEO Robertson erklärte, dass man den gleichen Einwand auch bei einem Gericht in Kalifornien, dem Sitz des Unternehmens, eingebracht habe.

Der Fall Lindows soll am 1. Februar verhandelt werden, sofern das Gericht die Klage Microsofts nicht ablehnt.