Lindows reagiert auf Microsoft-Klage
Das Start-up Lindows versucht eine Klage von Microsoft wegen Nichtzuständigkeit des Gerichts abzuschmettern.
Der Software-Konzern hatte Lindows wegen Verwechslungsgefahr mit Windows verklagt.
"Das Beste aus beiden Welten"
Lindows-CEO Michael Robertson verspricht den Benutzern seines
Betriebssystems nicht weniger als das Beste aus beiden
Betriebssystem-Welten. Da Lindows auf dem Linux-Kernel basiere,
würden Linux-Anwendungen nativ unterstützt, und die meisten
Microsoft-Programme sollen ebenfalls in einer mit Windows
vergleichbaren Geschwindigkeit laufen.
Linux und Windows vereintVerwechslungsgefahr mit "Windows"
Microsoft hat den ehrgeizigen Plänen allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht und bei einem Gericht in Washington Klage erhoben.
Der Begriff "Lindows" berge die Verwechslungsgefahr mit dem eingetragenen Markenzeichen Windows, lautete die Begründung.
Microsoft verklagt Lindows
Microsoft hat die Firma Lindows, die ein gleichnamiges
Betriebssystem produziert, verklagt. Der Konzern verlangt, dass
Lindows seinen Namen ändert, da er "Windows" zu ähnlich sei und
Konsumenten verwirren könnte.
Lindows soll Namen ändernAntrag auf Abweisung der Klage
Lindows hat nun reagiert und beim Gericht in Washington eine Abweisung der Klage beantragt.
Lindows habe im Staat Washington, wo Microsoft die Klage einreichte, niemals Geschäfte gemacht, folglich könne man dort auch nicht vor Gericht zitiert werden.
Lindows-CEO Robertson erklärte, dass man den gleichen Einwand auch bei einem Gericht in Kalifornien, dem Sitz des Unternehmens, eingebracht habe.
Der Fall Lindows soll am 1. Februar verhandelt werden, sofern das Gericht die Klage Microsofts nicht ablehnt.
