09.01.2002

415-D

Bildquelle: FuZo

NVIDIA bringt nForce für Arme

Nach dem nForce mit integrierter Grafik bringt NVIDIA jetzt die Spar-Version 415-D seines nForce-Chipsatzes für AMD-CPUs auf den Markt.

Das zweikanalige DDR-Speicherinterface bleibt aber erhalten.

Schon bei der ersten Vorstellung des nForce hatten die taiwanischen Motherboard-Hersteller die hohen Kosten des Chipsatzes beklagt - auch heute noch sind entsprechende Boards kaum unter 200 Euro zu finden.

AGP-4x und zwei DDR-Kanäle

Der Baustein steuert weiterhin Athlons oder Durons an, verfügt über ein AGP-4x-Interface und zwei DDR-Kanäle.

Die Southbridge ist der von bisherigen nForce-Versionen bekannte "MCP", der Dolby-Digital-Sounds in Echtzeit kodieren und dekodieren kann, und auch USB 1.1, [Fast]Ethernet und das in Europa wenig genutzte PNA-Interface zur Heim-Vernetzung über die Telefonleitung bietet.

Erste Mainboards mit dem nForce 415-D erwartet NVIDIA noch im Februar, die Preise stehen noch nicht fest, werden aber niederiger als nForce-Boards ausfallen.