Hardware-Klau in Ihrer Behörde
In der dunklen Halbwelt der Diebe und zwangsneurotischen kriminellen Hardware-Fetischisten dürfte sich der "Rechner-Klau aus der Behörde" zum neuen Trend entwickeln.
So stellte die US-Steuerbehörde IRS küzlich fest, dass sich 2.300 Computer zu wenig unter ihrer Obhut befinden, während in Deutschland unbekannte Diebe das Finanzamt in Potsdam von seinem IT-Inventar trennten.
Ob dabei der Sachwert der Hardware oder die Daten der Steuerpflichtigen interessierte, bleibt in beiden Fällen unklar.
Grassley: Brief ans Weiße Haus
In den USA reagierte Senator Charles Grassley prompt mit einem
Brief an das Haushaltsbüro des Weißen Hauses, den Etat der
Steuerbehörde als Reaktion auf die vermissten Geräte einzufrieren.
Ebenso wie ein Steuerzahler für fehlende Belege verantwortlich
gemacht werde, so der Senator, müsse das IRS für seine fehlenden
Computer die Verantwortung übernehmen.
FBI-Computer spurlos verschwundenFinanzamt ohne Rechner
Wie die 2.300 Computer aus dem IRS verschwinden konnten, ist noch ungeklärt.
Dafür konnte die Polizei in Deutschland nicht nur bestätigen, dass das Verschwinden der Computer aus 40 Büroräumen eindeutig auf einen Einbruch zurückzuführen ist, sondern auch die Spur der Einbrecher zurückverfolgen.
Durch die aufgehebelte Brandschutztür im Keller seien Rechner im Wert von 62.000 Euro entwendet worden. Von den Tätern fehlt jede Spur.
