Euro lähmte Online-Banking
Verzögerungen im Zuge der Euro-Umstellung mussten Österreichs Bankkunden in den vergangenen Tagen beim Online-Banking in Kauf nehmen.
Sowohl bei der Bank Austria als auch bei der BAWAG/P.S.K.-Gruppe und Erste Bank wird seit Jahresbeginn von zeitweisen Kapazitätsengpässen berichtet.
Zu befürchteten Buchungsfehlern im Zuge der Währungsumstellung ist es aber laut Angaben aller Banken nicht gekommen.
Bis zu 1.000 User gleichzeitig
Bei der BAWAG/P.S.K. versuchten am 2. Jänner bis zu 1.000
Personen in der Sekunde gleichzeitig via Internet auf ihr Konto
zuzugreifen. Die Online-Banking-User wollten meist kontrollieren, ob
ihr Konto bereits auf den Euro umgestellt wurde, oder holten sich
die kompletten Buchungszahlen des Vorjahres aus dem Internet.
BAWAG
P.S.K.Home-Banking-Software
Auch zu Problemen mit Home-Banking-Programmen, wie sie in Deutschland erwartet wurden, ist es in Österreich nicht gekommen.
Von diesen Buchhaltungsprogrammen, über die nicht nur Kontoabfragen, sondern auch Überweisungen getätigt werden können, wird hier zu Lande seit Jahresbeginn nur noch das Euro-fähige Programm Microsoft Money 2000 unterstützt - und das nur noch von der BAWAG/P.S.K.
Die Bank Austria hat ihren Support für das Programm mit Jahreswechsel eingestellt. Die Erste Bank stellt für ihre Privatkunden schon seit Ende 2000 eine eigene Software zur Verfügung, für die rechtzeitig Euro-Updates ausgesendet wurden.
Home-Banking-Software im Test
Im Dezember 2001 stellte "c't" verschiedene
Home-Banking-Programme auf den Prüfstand. Der Herausforderung war
außer Star-Money und win-data kein Programm im "c't"-Test gewachsen.
Software verstand Euro nicht
