08.01.2002

TELEKOM.AT

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"Nur Platz für zwei goße Anbieter"

Die beiden UTA-Vorstände Johannes Schwertner und Romed Karre sind überzeugt, dass auf dem österreichischen Telekom-Markt die nach der Liberalisierung eingesetzte Marktbereinigung auch künftig weitergehen wird. Längerfristig sei nur Platz für zwei große Telekom-Betreiber.

Am "stärksten zu schaffen" gemacht habe der UTA 2001 nach wie vor der Ex-Monopolist Telekom Austria, der im Zuge des Börsengangs "aus einem Tiefschlaf erwacht und mit teils wettbewerbsverzerrenden Rabattaktionen" das Preisniveau weiter nach unten getrieben habe.

TA soll schnell verkauft werden

Die UTA hofft auf einen "schnellen Verkauf" der Telekom Austria, da der Markt derzeit "unberechenbar" sei, betonte Karre.

Ein neuer Eigentümer werde zu einem seriöseren Wettbewerb auf dem österreichischen Markt führen, hofft Karre.

Vom neuen TA-Eigentümer hänge auch die weitere Strategie der auf dem österreichischen Telekom-Markt präsenten internationalen Telcos ab, so auch der Swisscom, die 45,5 Prozent und eine Aktie an der UTA hält.

45,5 Prozent minus eine Aktie an der UTA halten die neun Landesenergieversorger, neun Prozent gehören der Raiffeisengruppe. Der Ende 2000 angestrebte und auf Grund des schlechten Börsenklimas abgeblasene Börsengang der UTA liege indes weiter auf Eis, stelle jedoch längerfristig nach wie vor eine Möglichkeit für die UTA dar, so die UTA-Vorstände.