08.01.2002

WELTMARKT

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900 Millionen telefonieren mobil

Der weltweite Mobilfunkmarkt ist nach wie vor kräftig im Wachsen begriffen.

Bereits mehr als 900 Millionen Menschen, etwa 15 Prozent der Weltbevölkerung, besaßen Ende 2001 ein Handy. Im abgelaufenen Jahr wurden alleine 408 Millionen Handsets verkauft.

Trotz einer weitgehenden Sättigung in Westeuropa, dem noch immer größten Handymarkt - drei von vier Westeuropäern haben bereits ein Handy -, sei die Tendenz weiter steigend. Bis 2005 würden bereits 24 Prozent der Weltbevölkerung mit einem Mobilfunkgerät ausgerüstet sein, geht aus der jüngsten Studie des Marktforschungsunternehmens Displaysearch hervor.

Weniger Handyverkäufe in Westeuropa

Aber auch in Kanada und den USA scheint der Markt noch nicht gesättigt: 2001 wurden in Nordamerika um 22,4 Prozent mehr Mobilfunkgeräte verkauft als im Jahr davor.

In Westeuropa gingen die Handyverkäufe im vergangenen Jahr im Vergleich zum Jahr 2000 zwar um 23,3 Prozent zurück. Mit einem Marktanteil von 25,4 [2000: 34,7] Prozent blieb Westeuropa 2001 aber nach wie vor der bedeutendste Mobilfunkmarkt der Welt.

Nordamerika auf Platz zwei

Nordamerika, wo knapp 44 Prozent der Bevölkerung ein Handy besitzen, hält mittlerweile einen Anteil von 16 [2000: 13,7] Prozent des weltweiten Handymarkts.

China hat Weltmarktanteil von 15,9 Prozent

In China liegt die Penetration noch weit darunter. Nur jeder Zehnte besitzt dort derzeit ein Handy. Dennoch hält China bereits einen Weltmarktanteil von 15,9 Prozent. In Südamerika, nach Westeuropa, Nordamerika und China der viertwichtigste Markt, hat derzeit jeder Fünfte ein Handy.

Der größte Handyproduzent war laut Displaysearch 2001 weiterhin Nokia mit einem Marktanteil von 32,8 Prozent, gefolgt von Motorola mit 13,8 Prozent, Samsung mit neun Prozent, Siemens mit 8,2 Prozent und Ericsson mit acht Prozent.

Motorola holt auf

Motorola hat im vergangenen Halbjahr aber deutlich aufgeholt und seinen Abstand zum Marktführer von 22,4 auf 19 Prozentpunkte verkleinert.