Lego über eigenen Erfolg verärgert
Lego hat derzeit ein Problem mit einem zu erfolgreich platzierten Produkt.
Das "LEGO & Steven Spielberg MovieMaker"-Set, ein digitales Kamera- und Filmbearbeitungsset, mit dem [eigentlich] Kinder und Jugendliche zwischen acht und sechzehn Jahren ihre eigenen Filme drehen und bearbeiten können, wird zunehmend auch von Erwachsenen verwendet.
Und diese drehen keine Cowboy- oder Astronauten-Filmchen aus der heilen Lego-Welt, sondern nehmen sich auch handfester sozialer oder abgedrehter parodistischer Themen an - was Lego allerdings nicht erfreut.
Digitales Filmen als KinderspielWertvorstellungen
Unter der Adresse "Brickfilms" finden sich derzeit mehr als 100 "erwachsene" Lego-Filme, die teilweise recht harte Themen behandeln.
Der Bausteinfilm "Girl" handelt etwa von einem Lego-Mädchen, dessen betrunkener Lego-Vater die Kokain konsumierende Lego-Mutter verprügelt.
"Von diesen Machwerken müssen wir uns klar distanzieren. Solche Inhalte stimmen ganz und gar nicht mit unseren Wertvorstellungen überein", teilte ein Lego-Sprecher mit und kündigte sogar juristische Schritte gegen Brickfilms an.
Brickfilms
