Privatrechner im Visier der Cracker
Laut Sicherheitsexperten werden in Zukunft Privatrechner das bevorzugte Angriffsziel von Crackern. Bislang konzentrierten sich Angreifer meistens auf Firmenrechner.
Einem Bericht der Computerwoche zufolge gibt Mikko Hypponen vom Antivirenhersteller F-Secure mehrere Gründe für den Wandel an. So sind die PCs der privaten Anwender in der Regel wesentlich schlechter gegen Angriffe geschützt.
Rund um die Uhr im Netz
Wenn sie über DSL mit dem Internet verbunden sind, lassen sie
sich jedoch fast genauso gut erreichen wie Unternehmensrechner. Dies
trifft besonders in den USA zu, wo es auf Grund von Pauschaltarifen
nicht ungewöhnlich ist, dass Home-Computer rund um die Uhr im Netz
hängen.
30 Cracker und eine Million Euro SchadenRechenleistung von Firmen-PCs
Auch die Rechenleistung der privaten PCs habe mittlerweile mit der von Firmenrechnern gleichgezogen, so Hypponen.
Und schließlich würden Privatanwender unbefangener unbekannte E-Mails öffnen und so Würmern eine schnelle Verbreitung ermöglichen.
Ziel der Eindringlinge sei es nicht, Festplatteninhalte zu zerstören. Vielmehr würde versucht, Daten auszuspionieren und Distributed-DoS-Attacken vorzubereiten.
