04.01.2002

49 POZENT

Telekom Srbija im Clinch mit Partnern

Belgrad bemüht sich weiter, die Bedingungen, unter denen die serbische Telekom unter Milosevic teilprivatisiert wurde, zu revidieren.

Nachdem die rund einjährigen Verhandlungen mit den ausländischen Käufern, der italienischen Stet [Telecom Italia 29 Prozent] und der griechischen OTE [20 Prozent] zu keinem Ergebnis geführt haben, werde nun ein internationaler Schiedsspruch angestrebt, schreibt die Belgrader Tageszeitung "Glas javnosti".

Das Milosevic-Regime hatte im Juni 1997 49 Prozent an der Telekom Srbija um 767 Millionen Euro an die Stet und die OTE abgegeben. In diesem Zusammenhang sollen Bestechungsgelder in Höhe von 16 Millionen Euro an unbekannte Vermittler geflossen sein.