Schule wegen Strahlenangst geschlossen
Nach dem Bekanntwerden von vier Krebsfällen ist in Nordspanien eine Schule geschlossen worden, die sich direkt neben einem Gebäude mit zahlreichen Mobilfunkantennen befindet. Die Behörden begründeten ihren Entschluss damit, dass die genaue Ursache der Erkrankungen festgestellt werden müsse.
Eine erste Untersuchung habe allerdings keinen Hinweis auf einen Zusammenhang mit den Antennen gefunden. Nun werde ein zweiter Expertenbericht angefordert.
Die Brummton-Affäre
Im August des vergangenen Jahres lagen deutschlandweit Meldungen
aus mehreren Bundesländern vor, in denen Menschen über schwere
Schlafstörungen, häufig auch Herzrasen, Anspannung, Erregbarkeit und
erhöhten Blutdruck klagen. Es sind das im wesentlichen jene
Symptome, die angeblich auch im Umkreis von Handymasten verstärkt
auftreten sollen.
Technik Paranoia36 lukrative Handy-Antennen am Nachbar-Dach
Die Eltern haben als Auslöser die Strahlung der 36 Antennen unterschiedlicher Telekom-Anbieter im Verdacht, die auf dem Dach eines angrenzenden Hochhauses angebracht sind.
Bereits vor zwei Wochen hatte ein Gericht angeordnet, dass die Antennen entfernt werden müssen. Der Besitzer des Hochhauses, der von den Unternehmen eine einträgliche Miete bekommt, weigert sich aber.
In dem ersten Untersuchungsbericht heißt es, die Strahlung der Antennen überschreite nicht die von der Europäischen Union vorgegebenen Grenzwerte. Dennoch sollen die 450 Schüler nun in eine andere Schule verlegt werden.
Kennzeichnung von Strahlungswerten
In Österreich hat der Verkehrsausschuss Anfang Dezember eine
Initiative für einheitliche Kennzeichnung von Strahlungswerten auf
Handys verabschiedet
"Maßnahmen gegen Mastenwildwuchs"Keine eindeutigen Belege für Schädigung
Nach Angaben des deutschen Bundesamts für Strahlenschutz in Salzgitter gibt es nach wie vor keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege für eine schädliche Wirkung der Mobilfunk-Strahlung.
