03.01.2002

ANORDNUNG

China will Tibet vernetzen

Die chinesische Zentralregierung hat bekannt gegeben, die Investitionen in Informationseinrichtungen in Tibet zu erhöhen.

Bis 2004 sollen optische Glasfaserkabel jede Region erreichen und bis 2005 alle Städte Tibets über Telefonanschlüsse verfügen berichtet die chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.

Digitale Bergwelt

Als Teil des Programmes "digitales Tibets" wurde eine Windows-Plattform, kompatibel mit der tibetischen, englischen und chinesischen Sprache, von der Tibet University entwickelt.

Eine multifunktionelle Software des Northwest China Institute for Nationalities soll tibetische Internet- und Computerexperten unterstützen, Applikationssoftware-Programme in die Muttersprache zu übersetzen.

Das "digitale Tibet" ist Teil der Informationsmodernisierung Tibets. "Wir wollen auch die Entwicklung von E-Commerce fördern", sagte der Generalmanager der Tibet Telecom Company, Zeng Zhongyi. Dies ist allerdings vor dem Hintergrund zu sehen, dass bis dato lediglich 4,7 Prozent der Bevölkerung Tibets ein Telefon besitzen.