27.12.2001

FUZO TEST

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Das mächtigste Mailprogramm im Netz

Der Vorgang dauert knapp eine halbe Minute, dann haben sich die 3,8 MB von Pegasus 4.0 über die Version 3.1 installiert.

Sämtliche Einstellungen, Ordner, Filter-Regeln, Identitäten und 500 MB Mailarchiv wurden bei der Installation auf zwei verschieden konfigurierten Win2K-Maschinen anstandslos übernommen. Nicht einmal das PGP-Plug-In musste erneuert werden.

Zu Problemen kann es nur beim Upgrade von älteren Versionen mit deutschem oder französischem Sprachmodul kommen, die mit ein paar Handgriffen zu vermeiden sind [siehe Webpage]

Nachdem die Versionen 3.1x des Freeware-Mailers vornehmlich Bugfixes gewidmet waren, setzt 4.0 auf bessere Bedienbarkeit und Übersicht über die zahllosen Features, die dieser mächtigste aller Mailer offeriert.

Mailadressen und Public Keys

Die Oberfläche des Mail-Composers ist ebenfalls neu und übersichtlicher als die alte, im Adressbuch lassen sich Mailadressen mit Public Keys nun so kombinieren, dass Pegasus automatisch den richtigen Schlüssel wählt.

Dass jedem User beliebig viele Identitäten zugeordnet werden können, ist kein Tribut an die Marotten schizoider IT-Existenzen, sondern einfach praktisch.

Wer etwa mit einem Laptop in mehreren Netzen abwechselnd werkt, weiss es zu schätzen, dass man sich durch eine einmalige Konfiguration verschiedener Netzwerk-Identitäten das ständige Umstellen des SMTP-Servers erspart.

Was kommen soll

Für die nächste Version kündigt David Harris, der die Urversion von Pegasus 1991 für DOS und Novell geschrieben hat, ganz neue Kalender- und Scheduling-Funktionen an.

Darüber hinaus soll das Adressbuch weiterentwickelt werden, außerdem kündigt Harris Verschlüsselung auch auf Folder-Ebene und im Netzwerk [SSL, S/MIME] an.