22.12.2001

STUDIE

Bildquelle: waldt

Video on Demand ohne Demand

Jupiter Media Metrix hat in einer aktuellen Studie die hochtrabenden Prognosen für Video-on-Demand [VoD] empfindlich reduziert. Statt mehreren Milliarden soll der Markt demnach im Jahr 2006 nur einen Umsatz von 642 Millionen USD ausmachen.

Zähe Videotheken

"Das von der Filmindustrie vielfach angekündigte Sterben der Videotheken wird nach diesen Zahlen nicht stattfinden," meint Jupiter-Analystin Lydia Loizides.

Diese Ansicht dürfte vor allem die großen Hollywood-Studios nicht erfreuen, die derzeit eigene VoD-Angebote testen und damit die Hoffnung verbinden, auch den Videotheken-Teil der Verwertungskette vollständig unter eigene Kontrolle zu bringen.