21.12.2001

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Verzweifelt gesucht: das Euro-Zeichen

Die meisten Computernutzer in Europa wissen einer Umfrage zufolge nicht, wo das Eurozeichen auf der Tastatur liegt.

Zwei von drei Europäern sei nicht bekannt, auf welcher Taste das Euro-Symbol liege, wie eine Studie des Schweizer Computerausrüsters Logitech ergab.

Für die Darstellung des Euro-Zeichens gibt es strikte Vorgaben. Der Winkel zwischen dem Halbrund des Euro und den beiden Strichen ist genau definiert, so dass sich das Zeichen auch mit der Wahl verschiedener Schrifttypen kaum ändert.

Für Computer- und Softwarehersteller ist das Euro-Zeichen allerdings nur laut Aussendung Logitech kein Thema mehr.

Intuitiv aber nicht logisch

Auf dem für seine intuitive Benutzerführung berühmten Mac war ein Ad-hoc-Reproduktion des Euro-Zeichens gar nicht so einfach.

Obzwar das Symbol groß und deutlich auf der "e" Taste der iBooks prangt, hat "e" unter OS X mit dem Euro nichts zu tun. Erst die Kombination von "option" "shift" und "d" zauberte das Symbol auf den Schirm.

Der Euro auf der Linuxbox

Um den Euro unter Linux zum Vorschein zu bringen, hat die FuZo den bekannten Wiener Debian-Nachhilfelehrer "Mond" kontaktiert. Hier seine Tipps:

Viele Distributionen bieten schon ISO 8859-15 [Latin 9, eine Erweiterung von ISO 8859-1 Latin 1 , die u.a. das Eurozeichen und einige Modifikationen für bestimmte Zeichen aus dem Französischen enthällt an). Der Euro hat in diesem Font den Ascii Code 164 [hex 0xa4 ]

Für LaTex

Ähnlich funktioniert es auf der Linux Konsole, LaTeX Anwender haben es noch einfacher, da es hier gleich mehrere Möglichkeiten gibt:

\usepackage{eurosans}

Das Eurozeichen bekommt man dann mit: \euro oder:

\usepackage{marvosym}