Geld für Harry-Potter-Raubkopien
Für illegale Kopien der Kíno-Filme "Harry Potter" und "Herr der Ringe" will ein jugoslawischer Filmvertrieb 5.112 Euro Belohnung zahlen.
Jeder, der eine raubkopierte DVD oder Video-Kasette bei "Tuck Films" einreicht, verpflichtet sich damit auch vor Gericht auszusagen und die Bezugsquelle - sei es ein Verleih oder eine Rundfunkstation - bekannt zu geben.
"Eine" Raubkopie in Belgrad aufgetaucht
Bisher seien keine Raubkopien eingereicht worden, betonte
Tuck-Geschäftsführer Dragan Jelicic. Jedoch sei in Belgrad bereits
eine illegale "Harry Potter"-Kopie aufgetaucht.
Harry Potter als Raubkopie im NetzPrivat-Vorstellungen für 51 Euro
Für Privat-Vorstellungen der Filme werden hindessen Eintrittspreise von bis zu 51 Euro verlangt.
Laut Polizeiangaben wurde im benachbarten Kroatien ein 24-jähriger Mann wegen Verdacht auf Anfertigung von "Harry Potter"-Raubkopien verhaftet worden. Er hatte im Internet Werbung für den Verkauf gemacht.
Insgesamt konnte die Polizei 1.386 CDs mit raubkopierten Filmen in der Wohnung des Mannes beschlagnahmen.
