Männliche User von Cybersex abhängig
Rund 6,5 Prozent der männlichen Internet-Nutzer sind einer US-Umfrage zufolge "so stark von Cybersex abhängig, dass ihr normales Sexualleben darunter leidet".
"Diese Leute gehen online, um Dinge zu erleben, die sie in ihrem Offline-Leben nicht tun würden - sei es Sex mit Tieren, zu Dritt oder mit gleichgeschlechtlichen Partnern", sagte der Psychologe Al Cooper vom Zentrum für Eheleben und Sexualität der Universität in San Jose im US-Bundesstaat Kalifornien am Mittwoch in San Francisco.
Sexbesessene Kühe und Hunde im Chat
Wie genau "Sex mit Tieren" online vonstatten gehen soll, erklärt
Cooper nicht. Er weiß aber, dass Männer im Schnitt 5,7 Stunden pro
Woche auf Porno-Websites und in Sex-Chatrooms verbringen.
Sexbesessene Kühe und Hunde in Chat-Rooms konnten bis
Redaktionsschluss dieses Artikels nicht aufgefunden werden.
Konferenz zu Cybersex"Weniger Sex mit Partnerinnen"
Die meisten dieser Männer haben laut Coopers Studie "weniger Sex mit ihren Partnerinnen als früher".
Cooper wertete die Antworten von rund 7.000 männlichen Internet-Nutzern aus einer Online-Umfrage aus.
Naturgemäß nicht repräsentativ
Diese Methode stößt naturgemäß auf Kritik, da die spontanen
Antworten den Anforderungen einer repräsentativen Umfrage nicht
gerecht werden.
Cybersex philosophisch betrachtet
