NEC schließt schottisches Chipwerk
Der japanische Elektronikkonzern NEC will ab April 2002 seine schottische Fertigung für DRAMs, Mobiltelefon-Chips und andere Halbleiterprodukte vorerst schließen.
Von der "vorübergehenden" Stilllegung des Werks in Livingston, West Lothian, sind 1.260 Mitarbeiter betroffen.
Als Grund nannte das Unternehmen die geringe Nachfrage nach elektronischen Geräten und Handys in Europa. Falls der Bedarf an Halbleitern wieder zunimmt, will NEC die Produktion in Livingston wieder aufnehmen. Ein Datum stehe jedoch noch nicht fest.
Halbleiterumsatz bricht weltweit einRestrukturierung
Der Produktionsstopp in Livingston ist Teil eines umfangreichen Restrukturierungsprogramms der Japaner mit dem Ziel, die DRAM-Herstellung einzustellen und die Chipfertigung weltweit um 15 Prozent zu senken.
In diesem Zusammenhang hatte der Elektronikkonzern bereits Ende Juli die Streichung von insgesamt 4.000 Stellen angekündigt.
