"FT" gibt Web-Radio und -TV auf
Die "Financial Times" hat sich von ihren Plänen verabschiedet, Radio und Fernsehen für das Internet zu produzieren.
Noch vor kurzem hatte das renommierte Wirtschaftsblatt rund 150.000 Pfund [rund 240.000 Euro] in ein neues TV-Studio investiert.
"Es handelte sich um ein kleines Projektteam, das sich das Potenzial von Streaming Media angeschaut hat", wird ein Sprecher der "FT" zitiert. "Obwohl wir den Markt im Auge behalten werden, kamen wir zum Schluss, dass die Zeit nicht reif dafür war."
Financial TimesAbbau
Die zehnköpfige Abteilung, die auch für Videos auf FT.com sowie für Audio-Reports für das Newsflash-Service von FTMobile verantwortlich zeichnete, soll noch vor Jahresende geschlossen werden.
Sie hat aber nichts mit dem vor fünf Jahren ebenfalls aufgegebenen Fernsehunternehmen FT TV zu tun. Auch das Service von FTMobile wird laut Unternehmensangaben von der Schließung nicht beeinträchtigt.
