17.12.2001

INFRASTRUKTUR

Ericsson Austria sieht sich als Start-up

Ericsson Austria, die Österreich-Tochter des schwedischen Telekom-Konzerns, will nach der nun abgeschlossenen Restrukturierung und Abgabe einiger Geschäftsbereiche künftig als Infrastrukturlieferant für die Bereiche Festnetz und Mobilfunk "durchstarten":

"Wir sehen uns in einer Start-up-Situation, sind allerdings glücklicher als andere New Economy-Unternehmen, da wir über Kunden und Financiers verfügen", sagte der neue Ericsson-Austria-Chef Peter Zehetner.

Weißer Fleck

Bisher sei Österreich für Ericsson beim Netzaufbau für Mobilfunkbetreiber "ein weißer Fleck" gewesen, zumal Ericsson keines der vier bestehenden österreichischen GSM-Mobilfunknetze errichtet habe, stellte Zehetner fest.

Nun sei es aber gelungen, zwei Aufträge für den UMTS-Netzaufbau - nämlich für die Mobilkom Austria und One - an Land zu ziehen. Die Lieferung von UMTS-Infrastruktur werden in den nächsten Jahren rund 90 Prozent des Umsatzes von Ericsson Austria stellen, betonte Zehetner.