Infineon soll weniger feuern
Der Halbleiterhersteller Infineon will in Deutschland weniger Stellen streichen als bisher geplant. Das berichtete "Focus" unter Berufung auf den Betriebsrat und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Alfred Eibl.
Demnach würden auch auf Druck der Gewerkschaft IG Metall 1800 Mitarbeiter statt der angekündigten 2000 entlassen, das habe die Firmenleitung zugesagt.
Um den Angestellten den Arbeitsplatz zu erhalten, sollten vor allem Ingenieure nur noch 35 statt 40 Stunden pro Woche arbeiten. Infineon hatte im Juli einen Abbau von 5000 Stellen im In- und Ausland als Reaktion auf drastische Verluste angekündigt.
Das am 30. September beendete Geschäftsjahr wurde mit einem Vorsteuerverlust von 1,02 Milliarden Euro abgeschlossen.
Die ganze StoryFlexible Arbeitszeitmodelle
Infineon kommentierte nicht, da derzeit noch mit den Arbeitnehmervertretern gesprochen werde.
Grundsätzlich wolle Infineon aber versuchen, den Stellenabbau durch flexible Arbeitszeitmodelle und andere Maßnahmen zu mildern. Außerdem würden Arbeitszeiten auf 35 Stunden pro Woche zurückgenommen.
