George Clooney im Streit mit Gawker.com

weblog
02.04.2006

Das Projekt "Gawker Stalker", bei dem Star-Sichtungen in New York auf einer Google-Landkarte festgehalten werden, macht den Schauspieler sauer.

Das US-Weblog Gawker.com hat sich seit über zwei Jahren der Berichterstattung über das Stadtleben in New York und der dazugehörigen Medienlandschaft und Gossip verschrieben.

Seit kurzem sorgt die Website mit einem neuen Service für Aufregung bei den Promis: Die Site "Gawker Stalker" ruft Nutzer auf, den Betreibern Star-Sichtungen in New York mitzuteilen, diese verknüpfen die Information dann mit einer "Google Maps"-Karte von Manhattan.

George Clooney zieht in den Kampf

Ein Service, das manche Stars gar nicht erfreut - allen voran George Clooney, der nun zum Kampf gegen "Gawker Stalker" aufgerufen hat. Er empfiehlt, das Service mit falschen Hinweisen zu bombardieren, um es für Berühmtheiten unschädlich zu machen.

E-Mail gelangte an die Öffentlichkeit

Genauer gesagt gelangte eine E-Mail an die Öffentlichkeit, die Clooneys Pressesprecherin an andere hochrangige Publizisten geschickt hatte. "Bringen Sie Ihre Kunden dazu, zehn Freunde falsche Hinweise schicken zu lassen", hieß es darin.

Das E-Mail, das mit "Thanks, George" unterschrieben war, gelangte jedoch an die Öffentlichkeit und wurde am Freitag in der "New York Post" veröffentlicht.

Gawker bläst nun zum Gegenangriff und hat einen Preis auf aktuelle Handyfotos von Clooney ausgeschrieben.

Während Clooneys Pressesprecherin das Projekt als Gefährdung für die Stars sieht, winken die Gawker-Betreiber ab: "Unsere 'Spione' sind ganz normale, gut erzogene Leute, die sich freuen, wenn sie eine Berühmtheit sehen, die sie gerne mögen."

(futurezone | AP)