"Phaustregeln" gegen Phishing, V. 0.8

E-Banking
08.02.2006

Wer diese Regeln nicht beachtet, dessen Konto wird von Phishern aufgemischt. Ergänzende Vorschläge bitte ins Forum posten.

Die folgenden, in reichlich kruder Tonart gesetzten Anweisungen [Version 0.8] Beta richten sich natürlich nicht an die direkten Leser|innen diese Artikels.

Die Liste wurde vielmehr aus aktuellem Anlass zusammengestellt, um möglichst einfach an die idealtypischen Dümmsten Anzunehmenden User|innen weitergegeben zu werden. An die DAUs von nebenan, die man halt so kennt.

Wir ersuchen, die notwendigen Ergänzungen zu den ersten Phaustregeln ins Forum zu posten, die besten werden dann in die vorläufig endgültige Version eingearbeitet.

Der Anlass - Phishing-Angriffe

Die "Phaustregeln", Version 0.8

1. Ein Windows-XP-Rechner, der nicht zumindest Servicepack zwei enthält, ist nicht nur ungeeignet für Online-Banking, ein solcher Rechner hat im Internet nichts verloren.

2. Ein Windows-Rechner, den auch andere Familienmitglieder benutzen, ist für Online-Banking nicht geeignet.

3. Ein Windows-Rechner, der zumindest ein nicht legal erworbenes Programm oder Spiel bzw. Tauschbörsen-Software enthält, ist für Online-Banking nicht geeignet.

4. Vor dem Starten des Computers Hirn hochfahren - niemals umgekehrt.

5. Wenn der Rechner Windows startet und irgendwann fertig gestartet hat - sofort "Windows Update" drücken, sodann Virenscanner - aber pronto! - auf den neuesten Stand bringen.

6. Vor dem Outlook-Öffnen Hirn benutzen und diesen Kausalschluss prozessieren: "Banken schicken NIEMALS E-Mails aus, in denen Kunden zu Dateneingaben in Online-Formulare aufgefordert werden." Daher gilt: "Wenn ich eine E-Mail von meiner Bank erhalte, die mich auffordert, Daten in Online-Formulare einzugeben, dann stammt diese E-Mail nicht von meiner Bank, sondern von einer Betrügerbande."

7. Vorgang wiederholen.

Weitere Vorschläge - ins Forum bitte