Linux-Software für kleine Unternehmen
Auf der LinuxWorld Expo in Frankfurt hat die SuSE Linux AG den Connectivity-Server als Messeneuheit präsentiert.
Auf Basis des "SuSE Linux Enterprise Server 7" bietet er kleineren Unternehmen eine komplette LAN- und Internet-Lösung. Die grafische Verwaltung aller Komponenten soll den Einsatz auch in Firmen ohne tiefergehendes Linux-Know-how ermöglichen.
Gemeinsame Nutzung von Linux-, Windows-, MacOS-Netzen
Über die weitgehend vorkonfigurierten Dienste Samba und Netatalk
können Linux-, Windows- sowie MacOS-Rechner gemeinsam am Server
angeschlossene Festplatten und Drucker nutzen. Vergabe sowie
Verwaltung von IP-Adressen und Rechnernamen erfolgen via
vorkonfigurierten DHCP und BIND.
SuSEPer Masquerading greifen die Clients über ISDN oder ADSL auf das Internet zu. Der Proxy Squid verhindert dabei den Zugriff auf fragwürdige Sites und minimiert durch Caching das Transfervolumen. Eine ebenfalls integrierte Firewall soll das Unternehmensnetz dabei vor Angriffen von außen schützen.
Bei der Zusammenstellung des Connectivity-Server hat SuSE vorrangig auf einfache Installation und zentrale Administration Wert gelegt. Alle Verwaltungsaufgaben lassen sich über komfortable grafische Werkzeuge erledigen. Als Kommandozentrale dient das grafische Installations- und Administrationswerkzeug YaST2.
Der Connectivity-Server ist ab Mitte November zum Preis von 990 Euro zuzüglich MwSt. zu haben. Der Kaufpreis umfasst neben 30 Tagen Installationssupport auch zwölf Monate "Maintenance". Unter Letzterem versteht SuSE die Information der Anwender über Neuerungen per E-Mail sowie die Möglichkeit zum Produkt-Update via FTP.
