KPN entlässt 4800 Mitarbeiter
Der niederländische Telefonkonzern KPN will 4800 Mitarbeiter entlassen und so seine durch den Kauf von E-Plus in Deutschland entstandenen Schulden abbauen.
Es würden umgehend Gespräche mit den Gewerkschaften über einen Sozialplan aufgenommen, teilte das Unternehmen heute in Den Haag mit. Die Entlassungen seien "unumgänglich, weil es in den kommenden Jahren keine Möglichkeit von Umbesetzungen innerhalb des Konzerns geben wird".
KPN hofft, durch die Entlassungen und weitere Sparmaßnahmen die Kosten um 700 Millionen Euro pro Jahr senken zu können. Das Unternehmen drückt eine riesige Schuldenlast, sie wird auf 22,8 Milliarden Euro beziffert. Grund dafür sind der Kauf des Mobilfunkanbieters E-Plus und die immensen Belastungen durch UMTS-Lizenzen.

