Online-Kauf trotz Sicherheitsbedenken

e-commerce
16.02.2006

US-Konsumenten sind sich der Sicherheitsrisiken im Online-Handel bewusst und kaufen trotzdem immer mehr im Netz.

Auf der derzeit stattfindenden RSA-Konferenz haben sich Experten mit dem Bereich E-Commerce und Sicherheit beschäftigt.

Bei Auswertung einer Studie zu dem Thema zeigten sich auffallende Unterschiede zwischen Befragten aus den einzelnen Ländern.

Während 86 Prozent der US-, britischen und französischen Unternehmen im Allgemeinen von der Sicherheit des Online-Handels überzeugt sind, bewerten deutsche Unternehmen diese Frage weitaus skeptischer.

Bei den deutschen Befragten gaben 64 Prozent zum Ausdruck, dass sie Online-Transaktionen als sicher einstufen.

Die Zahlen spiegeln auch aktuelle Umsatzentwicklungen im Online-Geschäft wider, die von deutschen Firmen im Gegensatz zu den anderen befragten Ländern am pessimistischsten beurteilt werden.

Gerade einmal jedes dritte deutsche Unternehmen verwies auf Umsatzsteigerungen im Online-Handel, in Großbritannien und Frankreich verzeichneten immerhin 49 Prozent einen Aufschwung, während in den USA beinahe zwei Drittel der Unternehmen mit entsprechend positiven Zahlen aufwarten konnten.

Bei der Einschätzung der Netzwerksicherheit sorgten sich hingegen mehr US-Unternehmen um die Verletzlichkeit ihres Netzwerks oder betrügerische Datenzugriffe. Auch bei US-Kunden ist die Angst ausgeprägter, Opfer von Identitätsdiebstahl zu werden.

Im Gegensatz dazu könnten über 30 Prozent aller Befragten in Deutschland und Frankreich mit dem Begriff Identitätsdiebstahl überhaupt nichts anfangen.

(futurezone | pte.at)