Nortel will sich mit Aktionären vergleichen
2,5 Milliarden Dollar Schadenersatz möglich
In einem milliardenschweren Rechtsstreit zwischen dem kanadischen Telekommunikations-Ausrüster Nortel und Aktionären zeichnet sich ein Vergleich ab.
In einer Grundsatzvereinbarung erklärte sich Nortel bereit, bei einer Einigung Schadenersatz in Höhe von etwa 2,5 Milliarden US-Dollar zu leisten. Zwei Aktionärsgruppen hatten Sammelklagen eingereicht, weil das Unternehmen mehrfach seine Finanzprognosen und Ergebnisse geändert hat.
Nortel will im Zuge des Vergleichs 575 Millionen Dollar in bar zahlen und 628,7 Millionen eigene Aktien ausgeben.
Nortel will Schlussstrich ziehen
Voraussetzung für den im Grundsatz vereinbarten Vergleich sei, dass alle anhängigen und geplanten Aktionärs-Sammelklagen mit eingeschlossen seien. Der vorgeschlagene Vergleich müsse auch gerichtlich sowie von den Aufsichtsbehörden der Börsen genehmigt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht sicher, ob eine endgültige Vergleichsvereinbarung erreicht werden kann.
(Futurezone |dpa)
