YLine-Konkurs verzögert sich
Der für heute erwartete Konkurs über das Wiener Softwarehaus YLine verzögert sich noch.
Der Kreditschutzverband von 1870 [KSV] rechnet jedoch, dass der Antrag demnächst beim Handelsgericht Wien eintreffen wird.
21,8 Mio. Euro Passiva
Die Passiva werden vom KSV auf 21,8 Mio. Euro [300 Mio. ATS]
geschätzt. Allerdings, so KSV-Experte Alexander Klikovits, könnte es
sich dabei auch lediglich um die Forderungen der Lieferanten
handeln. In diesem Fall würden die Passiva höher ausfallen.
YLine-Aktie vom Handel ausgesetztKonkursantrag selber einbringen
Hauptgrund für die YLine-Probleme sind, wie berichtet, der Totalausfall der Forderungen auf Grund der von IBM geltend gemachten Zessionsvereinbarung.
Ursache für die Konkursverzögerung seien Probleme mit dem Anwalt, heißt es aus informierten Kreisen. Dieser soll nämlich sein Mandat zurückgelegt haben.
Nun müsse das Unternehmen den Konkursantrag selber einbringen.
