Internet-Telefonzellen ein Flop
Die British Telecom kürzt ihre Ausbaupläne bei Internet-Telefonzellen um 95 Prozent, die Telekom Austria liegt mit 585 von 1.300 Telefonzellen hingegen im Plan.
Die British Telecom hat ihre Pläne zum Aufbau eines Netzes aus 28.000 öffentlichen Internet-Terminals aufgegeben. Die Internet-Telefonzellen - von denen aus man surfen, E-Mail-Kontakte pflegen und telefonieren kann - erwiesen sich nach einem Bericht der "Sunday Times" vom Sonntag als Misserfolg.
Seit dem Start vor vier Jahren wurden nur 1.300 Geräte auf der Straße aufgestellt, neue Internet-Telefonzellen soll es nun nicht mehr geben.
585 Zellen in Österreich
In Österreich hat die Telekom immerhin 585 der geplanten 1.300 Standorte bereits mit Terminals ausgestattet, laut ursprünglichen Angaben soll der Ausbau bis Ende 2006 abgeschlossen sein.
Die Terminals, an denen auch Videotelefonie möglich ist, bestehen neben einem Rechner aus einer integrierten Webcam, einem Telefonhörer und einem Touch-Screen-Monitor mit bruchsicherem Panzerglas. Die Vandalismusschäden seien geringer als bei den herkömmlichen Telefonzellen und an einer Hand abzählbar, heißt es von der Telekom.
Vorhandenes wird bleiben bzw. nicht
In Großbritannien sollen die vorhandenen "Internet-Kioske" stehen bleiben. Möglicherweise würden einige Terminals aber an Orte mit einem "besseren Einnahmepotenzial" versetzt, sagte ein Konzernsprecher.
Zum Surfen und Telefonieren verlassen sich auch die Briten seit einiger Zeit immer mehr auf mobile Geräte. Die klassischen roten Telefonzellen sind aber immer noch weit verbreitet.
(futurezone | APA | DPA)
