Küche der Zukunft denkt mit
Die "intelligente" Küche soll in Zukunft Rezeptvorschläge machen, Einkaufslisten erstellen und dabei auch etwas lernen können.
Dem "intelligenten" Kühlschrank war zwar kein durchschlagender Erfolg gegönnt, doch vielleicht kann sich die "intelligente" Küche in der Zukunft ja einmal durchsetzen.
Diese zeichnet sich weniger durch selbstständiges Handeln als durch Hilfestellung bei den Problemen und Sorgen des Alltags aus. Wenn es nach den Vorstellungen des US-Konzerns GE Consumer & Industrial geht, kann man in Zukunft etwa zu Hause anrufen und die Küche erzählt einem, was sich gerade noch an Essbarem im Kühlschrank befindet.
Auf Basis des Vorhandenen werden Menüs vorgeschlagen, passen diese nicht oder hat man gerade Gusto auf etwas anderes, kann die Küche die zum neuen Menü passende Einkaufsliste anfertigen.
Die Geräte sollen allerdings auch selbstständig lernen können und sich an die Gewohnheiten der Nutzer anpassen. Zudem sollen neue Technologien auch dazu genutzt werden, die Umwelt weniger zu belasten.
Kochen muss man noch selbst
In der Profigastronomie ist man schon einen Schritt weiter, hier gibt es bereits "Self-Cooking-Center", vor allem um Personalkosten einzusparen.
Gericht und gewünschter Bräunungsgrad lassen sich per Knopfdruck auswählen, das Weitere erledigen die "Self-Cooking-Center" selbst. Neben der Temperatur wird auch die Luftfeuchtigkeit im Backrohr automatisch reguliert.
Allen Konzepten bleibt aber eines gemeinsam: Die Zutaten zusammenmengen muss der Koch noch selber, nur das Putzen übernehmen die Maschinen - teilweise zumindest - selbstständig. In der Küche der Zukunft etwa putzt sich der Herd selbst – zumindest ein Anfang.
