Hälfte der Österreicher arbeitet mit PC
Die Computer- und Internetaffinität der Österreicher steigt.
Während 1989 nur sechs Prozent der Haushalte einen PC besaßen, waren es im vergangenen Jahr bereits 1,1 Millionen Haushalte - und damit 34 Prozent.
Bereits mehr als die Hälfte der Computer-Besitzer hat auch einen Zugang zum Internet, so das Resultat einer stichprobenmäßigen Erhebung der Statistik Austria, die für das Wirtschaftsministerium die PC-und Internetnutzung untersuchte.
Zwei Drittel der Jugendlichen arbeiten am PC
Fast die Hälfte der Österreicher arbeitet beruflich oder privat mit einem PC. Im Alter von 15 bis 60 Jahren ist es bereits jeder zweite, wobei die Männer [54 Prozent] den Frauen [48 Prozent] leicht voraus sind. Bei den 15- bis 19jährigen sind es immerhin bereits zwei Drittel.
Von den noch jüngeren nutzen 33 Prozent zumindest gelegentlich privat einen PC.
Zu Hause neigen eher Männer dazu, sich mit dem PC zu beschäftigen: Elf Prozent der Männer gaben an, den Computer fast täglich zu nutzen, bei den Frauen waren es sechs Prozent. Die Häufigkeit der privaten PC-Nutzung steigt mit dem Grad der Bildung.
Rund 17 Prozent der Absolventen einer höheren Schule oder auch einer Hochschule verwenden den PC täglich. Dagegen fallen Absolventen einer mittleren Schule [7 %] und eines Lehrabschlusses [5 %] im Vergleich deutlich ab.
Berufliche PC-Nutzung steigt ebenfalls
Auch im Beruf wird der PC immer wichtiger: In sechs Jahren hat sich die Zahl der beruflichen PC-Nutzer verdoppelt. Nach 21 Prozent 1994 nutzten im vergangenen Jahr bereits 41 Prozent Prozent der Erwerbstätigen einen Rechner.
Qualifikation entscheidet über PC-Nutzung
Auch am Arbeitsplatz entscheidet die Qualifikation über die PC-Nutzung: Pflichtschul- [14 Prozent] und Lehrabsolventen [31 Prozent] liegen auch hier deutlich hinter den Absolventen einer mittleren [61 %] und höheren Schule [69 %] sowie Hochschulabsolventen [68 %].
Nach Computer- bzw. Softwareanwendungen gefragt, liegt die Textverarbeitung mit 67 Prozent vorne. Zu 29 Prozent wird Kommunikationssoftware verwendet, wozu E-Mail und Chats zählen. Auch die Informationssuche über das Internet ist mit 23 Prozent vertreten und liegt damit vor den Online-Diensten (13 Prozent) wie E-Commerce, Telebanking und Teleshopping.
Männer sind häufiger im Netz
Wie schon bei der PC-Nutzung sind auch bei der Internet-Nutzung sehr deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede zu beobachten. Männer verwenden das Internet [34 %] häufiger als Frauen [24 %].
