Nokia-Gewinn sank im zweiten Quartal
Der Reingewinn beim finnischen Nokia-Konzern ist im zweiten Quartal um 20 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gesunken.
Das Ergebnis je Aktie habe bei 0,17 Euro gelegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Wert lag damit am oberen Ende der von Nokia bei ihrer Gewinnwarnung am 12. Juni angegebenen Spanne von 0,15 bis 0,17 Euro.
Wie bei der Bekanntgabe der Halbjahresbilanz am Donnerstag in Helsinki weiter mitgeteilt wurde, stieg der Konzernumsatz um fünf Prozent auf 7,3 Milliarden Euro.
Für die ersten sechs Monate des Jahres meldete der mit Abstand größte Handy-Hersteller der Welt einen Rückgang der Erträge vor Steuern um 5,6 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.
Höhere Wachstumsraten erwartet
Der Umsatz stieg um 13,6 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro.
Vorstandschef Jormi Ollila erklärte, Nokia habe die führende
Marktposition behauptet. Für das kommende Jahr erwarte das
Unternehmen höhere Wachstumsraten.
Nokia-Quartalszahlen im DetailEricsson legt morgen Zahlen vor
Ericsson wird einem Zeitungsbericht zufolge am Freitag für das zweite Quartal einen Verlust ausweisen, der geringer ausfällt als von Analysten vorhergesagt.
"Das Ergebnis von Ericsson wird ungefähr eine Milliarde besser ausfallen als erwartet. Es sind knapp unter 20 Milliarden Kronen", zitierte die "Dagens Industri" am Donnerstag Branchenkreise.
Von Reuters befragte Analysten erwarten einen Verlust von 20,34 Milliarden Kronen.
Die Kennziffer berücksichtigt einmalige Belastungen aus Restrukturierungsaufwendungen von 15 Milliarden Kronen, Veräußerungsgewinne sind darin nicht enthalten. Ein Konzernsprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht ab. Ericsson will seine Quartalszahlen Freitagvormittag vorlegen.
Ericsson mit "Krisenstab" gegen Handy-Verluste
