10.07.2001

SÄTTIGUNG

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Nokia dominiert Handymarkt

Der finnische Mobiltelefonbauer Nokia baut seine Marktführerschaft auf dem heiß umkämpften österreichische Handymarkt weiter aus.

Nach den jüngsten Ergebnissen des "ACS - Austrian Convergence Survey" hat Nokia im zweiten Quartal seinen Marktanteil von 56 auf 58 Prozent ausgebaut.

Weit abgeschlagen an zweiter Stelle folgt Siemens mit einem allerdings ebenfalls wachsenden Marktanteil von 14 [1. Quartal: 13] Prozent. Weiter an Boden verloren hat hingegen der schwedische Handybauer Ericsson, der mittlerweile nur noch bei einem Marktanteil von sieben Prozent hält, nach zehn Prozent im Vorquartal.

95 Prozent der bis 29-Jährigen haben ein Handy

Bei den bis 29-Jährigen sind es sogar schon 95 Prozent, und sogar unter den über 60-Jährigen haben schon sechs von zehn ein Mobiltelefon.

Wenig überraschend daher, dass die Anschaffungswünsche für Mobiltelefonie bereits leicht rückläufig ist. Höhere Kaufabsichten gibt es nur noch bei WAP-Handys. Aktuell besitzt jeder fünfte österreichische Handybesitzer ein WAP-Gerät. GPRS-Handys, die eine flotte Datenübertragung ermöglichen, haben bereits sieben Prozent der heimischen Mobiltelefonierer.

WAP-Akzeptanz steigt von 3 auf 6 %

Grundsätzlich scheint die Nutzung des Internets via Handy langsam aber doch attraktiver zu werden. Haben im ersten Quartal erst drei Prozent der Mobiltelefonierer WAP genützt, waren es im zweiten Quartal bereits sechs Prozent.

Ericsson-Handys nicht auf der Wunschliste

Dennoch sprechen die Marktforscher weiterhin von einer "eher moderaten Wachstumsrate". Immer noch geben 58 Prozent der WAP-Handybesitzer an, noch nie über ihr Mobiltelefon ins Internet eingestiegen zu sein.

Die besten Endgeräte für die neuen Services erwarten die Österreicher scheinbar von Nokia. 61 Prozent gaben im zweiten Quartal an, sich in den nächsten sechs Monaten ein neues Nokia-Gerät anschaffen zu wollen.

Zukunftsperspektive hat auch Siemens, acht Prozent erwägen den Kauf eines Mobiltelefons vom deutschen Mobilhersteller. Auf einer rasanten Talfahrt befindet sich hingegen Ericsson: Laut ACS entfällt derzeit kein einziger Anschaffungswunsch auf die Marke.

Allerdings hat sich jeder Dritte mit konkretem Anschaffungswunsch - und das sind immerhin neun Prozent der rund 1.000 Befragten - noch nicht für eine Marke entschieden.