08.06.2001

NEED 4 SPEED

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IBM peilt 5.000-MHz-Chips an

Forscher des weltgrößten Computerkonzerns IBM haben eine Technologie namens "Strained Silicon" entwickelt, die die Geschwindigkeit von Mikrochips um 35 Prozent erhöhen soll.

Dabei wird durch Modifikation des Siliziums der Elektronenfluss durch die Transistoren beschleunigt.

Durch ein rein chemisches Verfahren, mit dem das Silizium behandelt wird, treffen im Prozessor die Elektronen auf weniger Widerstand und bewegen sich laut IBM damit um bis zu 70 Prozent schneller durch das Material.

PowerPC bald mit 1 Gigahertz

Die derzeitigen PowerPC-Server-Chips werden erst im Laufe dieses Jahres die 1 GHz-Schallmauer durchbrechen. Die neue Technik mache auch Handheld-Prozessoren mit Taktraten von bis zu 1 GHz möglich, die nur etwa 0,5 Watt verbraten, so IBM.

Handhelds bald mit Spracherkennung

Zum Vergleich: Intel gibt bei seiner CPU-Architektur XScale bei 1 GHz einen Verbrauch von 1,6 Watt an. IBM geht davon aus, dass die Handheld-Prozessoren durch die neuen Chips stark genug seien, um auch mit Spracherkennung umgehen zu können.