Kriminologe fordert Kinder-Filter
Computer mit Internetzugang sollten nach Ansicht des Direktor der "Wiesbadener Kriminologischen Zentralstelle" Rudolf Egg mit speziellen Kinderschutzsicherungen ausgerüstet werden.
Es müssten Möglichkeiten entwickelt werden, damit "Buben und Mädchen gar nicht erst in die Lage versetzt würden, bestimmte Web-Seiten aufzurufen", sagte Egg, der ganz offensichtlich noch nie von den seit 1996 erhältlichen Unzahl von Filterprogrammen gehört hat.
Findige Kinder
Die Praxis habe immer wieder gezeigt, dass Kinder schon mit
wenigen Computerkenntnissen in der Lage seien, sich "Zugang zum
Internet zu verschaffen".
Kriminologische Zentralstelle e.V.Beim Internet weiss man nie
Programmierer seien aufgefordert, technische Lösungen zu entwickeln, so dass bestimmte Begriffe, die etwa mit Gewalt oder Rechtsextremismus besetzt seien, ausgeblendet würden, sagte Egg.
Beim Internet wisse man nämlich nie, wer da gerade was anbiete.
