02.06.2001

DEUTSCHLAND

Kriminologe fordert Kinder-Filter

Computer mit Internetzugang sollten nach Ansicht des Direktor der "Wiesbadener Kriminologischen Zentralstelle" Rudolf Egg mit speziellen Kinderschutzsicherungen ausgerüstet werden.

Es müssten Möglichkeiten entwickelt werden, damit "Buben und Mädchen gar nicht erst in die Lage versetzt würden, bestimmte Web-Seiten aufzurufen", sagte Egg, der ganz offensichtlich noch nie von den seit 1996 erhältlichen Unzahl von Filterprogrammen gehört hat.

Beim Internet weiss man nie

Programmierer seien aufgefordert, technische Lösungen zu entwickeln, so dass bestimmte Begriffe, die etwa mit Gewalt oder Rechtsextremismus besetzt seien, ausgeblendet würden, sagte Egg.

Beim Internet wisse man nämlich nie, wer da gerade was anbiete.