01.06.2001

CASH COW

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Einführung von Auktionsgebühren "ein Erfolg"

Der Internet-Betreiber Yahoo.com hat die Einführung von Gebühren für Auktionen auf seiner US-Website als Erfolg bezeichnet, obwohl die Zahl der Versteigerungen seitdem stark zurückgegangen ist.

Durch die Gebühren sei "eine Menge Müll" von der Website verschwunden, der ohnehin nie verkauft worden wäre, sagte Yahoo-Manager Brian Fitzgerald am Donnerstag im kalifornischen Palo Alto.

Seit Einführung der Gebühren vor fünf Monaten seien auch die Zahl der Gebote je Versteigerung und der durchschnittliche Verkaufspreis gestiegen. Zahlen nannte Yahoo nicht.

Keine Gefahr für eBay

"Yahoo ist eindeutig keine Gefahr mehr für eBay", sagte Safa Rashtchy, Analyst bei dem US-Institut Bancopr Piper Jaffray. Bei Yahoo gibt es nach Angaben des Unternehmens weltweit im Schnitt täglich drei Millionen Versteigerungen, bei eBay sind es in der Regel sechs Millionen.

Mehr Umsatz

"Yahoo hat seine Strategie bei den Auktionen grundlegend geändert", sagte der Analyst weiter. Nachdem Yahoo ursprünglich eBay mit der Zahl der Auktionsteilnehmer Konkurrenz machen wollte, sollten die Auktionen jetzt vor allem Umsatz für das gesamte Portal bringen.

Yahoo billiger als eBay

"Yahoo könnte irgendwann eine kostengünstige Alternative zu eBay werden." Yahoo.com berechnet eine Pauschalgebühr für die angebotene Ware, während eBay einen Anteil des Verkaufspreises verlangt.