PCs jede Woche ein Prozent billiger
Der [seit kurzem] weltgrößte Computerhersteller Dell will mittels eines harten Preiskampfes seine Marktanteile weiter erhöhen.
Dell-President James Vanderslice sagte dazu, Dell wolle die sinkenden Preise für Computerbestandteile nutzen, um sich [noch] stärker im Geschäft zu positionieren und gegen die Konkurrenz zu beweisen.
Der Preiskrieg bei Computern wird auch nach Einschätzung des Chefs des weltweit zweitgrößten Computerherstellers Compaq, Michael Capellas, vorerst anhalten.
"Preiskrieg bei Computern hält an"Ein Prozent die Woche
Auf Grund der sinkenden Nachfrage verbilligen sich die Komponenten laut Vanderslice um rund ein Prozent in der Woche.
Dell sei im Gegensatz zu seinen Konkurrenten in der Lage, diese Preisnachlässe innerhalb von drei Tagen weiter zu geben, da Dell kaum Lagerbestände halte.
"Dies ist kein Preiskampf, sondern ein Kostenkampf", sagte Vanderslice.
Dell kündigte vor zwei Wochen an, der Krise auf den Märkten für Personal Computer mit der Erschließung neuer Absatzmärkte zu begegnen. Wie der Chef des Weltmarktführers, Michael Dell, sagte, sieht er für sein Unternehmen die besten Chancen in Regionen wie Brasilien und China.
Dell trotz Krise zuversichtlichKriegskasse
Zudem gab Vanderslice bekannt, dass Dell über ein Barvermögen von acht Milliarden USD [128,2 Milliarden ATS] verfüge, die er gegebenenfalls für eine "strategische Akquisition" nutzen wolle.
Dell hat nach Marktforschungsberichten im ersten Quartal 2001 seinen Konkurrenten Compaq als weltgrößter PC-Produzent vom ersten Platz der Branche verdrängt.
Dell weltgrößter PC-Hersteller
