Selbstheilende Server von IBM
Mit Milliardeninvestitionen will Big Blue in den nächsten Jahren Server entwickeln, die sich selbst managen.
IBM trägt dabei dick auf. In einer Pressemitteilung vergleicht das Unternehmen sein eLiza-Projekt mit dem Weltraumprogramm der NASA.
Selbstheilende Server-Farmen
Die Vision des Konzerns gleicht einem Science-Fiction-Szenario:
Server-Farmen sollen sich nahezu ohne menschliches Zutun selbst vor
Hackern schützen, bei Bedarf Software-Updates aufspielen und
Systemabstürze selbst kurieren.
IBM ResearchInvestitionen in zweistelliger Milliardenhöhe
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird IBM in den nächsten Jahren 25 Prozent des Forschungsetats in das Projekt investieren.
Finanzielle Details gab IBM jedoch nicht bekannt. Ein Anhaltspunkt: Im Jahr 2000 investierte Big Blue insgesamt 5,15 Milliarden USD [5,7 Mrd. Euro] in Forschung und Entwicklung.
Man darf daher von Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe ausgehen.
Unter dem Dach der Initiative läuft auch der Supercomputer "Blue Gene", der in der Genforschung zum Einsatz kommen soll.
Das Hirn einer Eidechse
Der Name Eliza ist die Kurzform von E-Lizard [Lizard = Eidechse]. Von den Rechenoperationen pro Sekunde her gleicht der Computer angeblich der Gehirnleistung einer Eidechse.
