Beteiligungen erwünscht, Übernahme nicht
Intershop verschließt sich nach eigenen Angaben nicht gegenüber Minderheitsbeteiligungen strategischer Partner: "Eine kleine kapitalmäßige Verflechtung schließen wir nicht aus. Wir sind aber nicht aktiv auf der Suche nach finanziellen Partnern", sagte Unternehmenssprecher John Lange.
Eine mögliche Beteiligung werde aber nicht so weit gehen, dass Intershop übernommen werde.
Seit einigen Wochen führt der Hersteller von Shop-Software Gespräche mit Unternehmen über mögliche Vertriebspartnerschaften, insbesondere in den USA. Ergebnisse gebe es derzeit noch nicht, sagte Lange.
Intershop mit 39,3 Millionen Euro VerlustName-Dropping
Das Magazin "Focus-Money" berichtet heute vorab, dass Intershop-Chef Stephan Schambach derzeit mit Konzernen wie Bell South und Oracle verhandle, die den US-Vertrieb von Intershop übernehmen sollen.
Die genannten Namen wollte Lange nicht kommentieren. Mit Hewlett-Packard besteht bereits eine Vertriebspartnerschaft.
