Celeron 850, Duron und C3 im Test
Nachdem AMD Anfang April mit dem Duron 900 wieder kräftig vorgelegt hat, zieht Intel nach: Der Celeron taktet jetzt mit 850 MHz und setzt wie die 800-MHz-Variante auf einen 100-MHz-FSB.
Intels Frequenzanhebung wurde aber nicht nur wegen des davoneilenden Durons fällig. VIAs C3-Prozessor taktet bereits mit 733 MHz und kommt dem Celeron damit in Sachen Taktfrequenz schon sehr nahe.
Schließlich gilt die Megahertzzahl immer noch als hervorragendes Marketinginstrument und ist bei der Kaufentscheidung oft ausschlaggebend. tecChannel.de vergleicht in diesem Test alle aktuellen Billigprozessoren. Außerdem kann man den Benchmarks entnehmen, ob sich der zusätzliche finanzielle Aufwand für einen Pentium III oder Athlon lohnt.
Der tecCannel-TestMarktführerschaft
Neben der Performance ist für Intel aber auch generell die regelmäßige Modellpflege wichtig. Der Vorteil einer breiten installierten Basis von Socket-370-Mainboards sowie deren Preisvorteil gegenüber Socket-A-Boards schmilzt dahin.
Selbst im OEM-Geschäft, wo Celerons gerne mit einem 810er/815er-Mainboard in günstige PCs verbaut werden, könnte sich das Blatt wenden. Socket-A-Mainboards mit integrierter Grafik sind mit VIA-KM133-Chipsatz bereits erhältlich.
Intel betont in der Pressemitteilung zum Celeron 850 nicht umsonst ausdrücklich, dass "Intel-Celeron-Prozessoren weiterhin weltweit den Marktbereich preiswerter PCs anführen".
