Weitere Massenentlassungen bei Ericsson
Ericsson dürfte nach einem Zeitungsbericht noch in der laufenden Woche den Abbau von weiteren 6.000 Arbeitsplätzen ankündigen.
Den geplanten Stellenabbau werde Ericsson am Freitag anlässlich der Zahlen zum ersten Quartal bekannt geben, berichtete die "Financial Times".
Der weltgrößte Mobilfunknetz-Hersteller und drittgrößte Handyproduzent hatte bereits im März im Rahmen von Maßnahmen zur Kostensenkung die Streichung von 3.300 Arbeitsplätzen in Schweden und in Großbritannien angekündigt, um dadurch ab 2002 rund 2,26 Milliarden Euro im Jahr einzusparen. Im vergangenen Jahr beschäftigte Ericsson nach Unternehmensangaben weltweit rund 105.000 Mitarbeiter.
Massenentlassungen bei EricssonKeine neue Jobs
Im vergangenen Monat hatte Ericsson ferner mitgeteilt, bis auf weiteres keine Neueinstellungen mehr vorzunehmen.
Zusätzliche Maßnahmen würden ankündigt, wenn das gesamte Programm am 20. April erläutert werde, hatte Ericsson erklärt.
Wegen der wirtschaftlichen Abkühlung in den USA hatte zuvor schon US-Konkurrent Motorola, der weltweit zweitgrößte Handyproduzent, für das laufende Jahr den Abbau von rund 22.000 Jobs angekündigt. Der kanadische Telekom-Ausrüster Nortel Networks plant derzeit nach eigenen Angaben bis Mitte 2001 rund 15.000 Arbeitsplätze zu streichen.
