Größter Online-Händler investiert
Ein neues Logistikzentrum soll die Linzer Quelle AG zu einer Versand-Drehscheibe des deutschen Konzerns für Mittel- und Osteuropa sowie für die Schweiz machen.
Investiert werden rund 500 Millionen ATS, in Betrieb gehen soll das Gebäude am 1. Juli 2002, berichteten die beiden Vorstandsdirektoren Erich Höllweger und Manfred Seyfferth im Gespräch mit der APA.
Über 20 Millionen Warenstücke sollen dort in Zukunft "zum Kunden bewegt" werden, derzeit seien es rund zehn Millioenn, so die Manager.
Am 26. März sei in der Konzernzentrale in Fürth die Entscheidung für Linz gefallen, freuten sich die Direktoren über die "erhebliche" Aufwertung des Standortes. Auf der Hälfte eines 20.000 Quadratmeter großen Grundstückes soll das Zentrallager errichtet werden - um auch in Zukunft Erweitungsmöglichkeiten zu haben. Das 32 Meter hohe und 110 Meter lange Gebäude werde direkt neben der derzeitigen Logistik, das ein Verteilerlager werden soll, stehen, berichteten die Manager.
Alte Ökonomie als Gewinner in der Neuen"Interaktiv kommunizieren"
Otto ist sowohl nach eigenen Angaben als auch nach Einschätzung von Branchenexperten der größte Internethändler Österreichs.
Waren es vor zwei Jahren 30 Millionen ATS, die via Internet umgesetzt worden sind, so sollen es heuer über 200 Millionen ATS werden, prognostizierten die Manager.
Auch in den Online-Handel investiert. Ab Herbst soll mit den Kunden laut Otto "interaktiv kommuniziert" werden. Jeder Besteller erhalte dann sofort eine Lieferauskunft.
