18.03.2001

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Bildquelle: pax americana pix

Deutsche Regierung gegen Microsoft

Aus Angst vor Spionage durch US-Geheimdienste wollen das Auswärtige Amt in Berlin und die deutsche Bundeswehr Sicherheitslücken schließen.

So wolle die Bundeswehr in Computern, die in sensiblen Bereichen eingesetzt werden, künftig keine Software der Firma Microsoft mehr verwenden, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe.

USA sind zurückhaltend

Zugleich, so berichtet "Der Spiegel", verweigern die USA aus Gründen der militärischen Geheimhaltung den Export eines für die geplanten Kollisionswarngeräte in Transall-Transportflugzeugen der Bundeswehr benötigten Rechners samt Software.

Daher werde die Bundeswehr - entgegen internationaler Vereinbarungen - vorerst keine solchen Kollisionswarngeräte in ihre Transall-Maschinen einbauen.